Veranstaltungskalender

 
Filter…
zurücksetzen
Zielgruppe
Veranstaltungsart
Datum
zurücksetzen
08.Apr
16:00
Hochschule für Musik (HfM) Schloss Gottesaue, Hörsaal
Prof. Dr. Thomas Seedorf
Lohengrin ist in vielerlei Hinsicht ein Schlüsselwerk Richard Wagners. Als letzte romantische Oper schließt Lohengrin einerseits die erste große Schaffensphase des Komponisten ab, bereitet aber andererseits jene epochale Neuerfindung des Musiktheaters vor, die Wagner wenige Jahre später mit dem Ring des Nibelungen unternahm.
Nach einer eher zurückhaltenden Aufnahme des Werks im ersten Jahrzehnt nach seiner Uraufführung 1850 in Weimar unter Franz Liszt entwickelte sich Lohengrin im Laufe der Zeit zu Wagners am häufigsten aufgeführten Bühnenwerk und machte des Komponisten auch außerhalb des deutschen Sprachraums bekannt.
Das Seminar ist zweiteilig angelegt. Der erste Teil befasst sich mit Text und Musik des Lohengrin, der zweite Teil folgt den Spuren der Aufführungsgeschichte des Werks bis in die Gegenwart.
 
Wöchentlich ab Dienstag, 08.04., 16 – 17.30 Uhr (13 Termine)
09.Apr
11:15
Hochschule für Musik (HfM), Schloss Gottesaue, Hörsaal
Prof. Dr. Thomas Seedorf
Die Vorlesung möchte verschiedene Aspekte miteinander verknüpfen: Sie geht zum einen der Frage nach, was überhaupt Gegenstand einer Geschichte der Musik sein und wie diese Geschichte geschrieben oder erzählt werden kann. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht zum anderen die Musik des Mittelalters und der Renaissance. Besondere Aufmerksamkeit gilt jenen vielfältigen Phänomenen, die diese vermeintlich ferne oder gar fremde Kunst mit unserer Gegenwart verbinden.
 
Wöchentlich ab Mittwoch, 09.04., 11.15 – 12.45 Uhr (13 Termine)
14.Apr
16:00
KIT Campus Süd , Geb. 30.96, Raum 006, Straße am Forum 3
Sven Lorenz
Der Fotoworkshop besteht aus einer Einführung, praktischer Umsetzung (Exkursion) und digitaler Nachbearbeitung, thematisch umfasst er die Architekturfotografie, Stadtlandschaften oder auch Porträts. Der Workshop richtet sich sowohl an EinsteigerInnen als auch routinierte Freizeit-FotografInnen.

Mo 14.4.25, 16 - 18 Einführung
Sa 26.4.25, 16 - 18 Exkursion
Mo 5.5.25, 16 - 18 Nachbearbeitung
25.Apr
17:30
KIT, Campus Süd
10.81 Mosonyi-Hörsaal …
Wolfgang Petroll
Tyrannei hat es zu jeder Zeit gegeben (sehen wir uns doch um…); und Philosophen haben sich immer gerne über Tyrannen lustig gemacht (ob zu Recht oder nicht). Denn Lachen hat, wie Eco anmerkt, etwas Befreiendes – und nichts fürchten Tyrannen mehr als einen freien Menschen. Nehmen wir zum Beispiel Seneca und seine Schmähschrift „Apocolocyntosis“ auf den gerade verstorbenen Princeps Claudius – eine beißende Satire und zugleich Persiflage auf die Tendenz, mächtige Menschen zu Göttern erklären zu wollen. Parallelen zu unserer Zeit bieten sich reichlich an – und sollen im Seminar anhand einer gründlichen Texterschließung diskutiert werden. – lat. Originaltext, dt. Arbeitsübersetzungen, Worterklärungen werden zur Verfügung gestellt. Zugleich eine Übung in (interkultureller) Sprachkompetenz.

Wöchentlich ab Freitag, 25.04., 17.30 – 19 Uhr (8 Termine)
Ort: KIT Campus Süd, Geb. 10.81 Mosonyi-Hörsaal, Otto-Ammann-Platz 1
29.Apr
9:45
KIT Campus Süd, Geb. 30.96, Raum 06, Straße am Forum 3
Dr.phil. Mechthild Ralla
Gut achtzig Jahre ist es her, dass Adorno u.a. vor den Hoffnungen der Aufklärung warnten:
„Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen ... sie wollte die Mythen auflösen und Einbildung durch Wissen stürzen“.
Kurztexte zum Spannungsfeld noch heute wirkmächtiger Mythen und ‚postfaktischem Zeitalter‘ reizen zu Gesprächen über aktuelle Denkformen.
 
Dienstag, 29.04., 06.05., 20.05., jeweils 9.45 – 11.15 Uhr (3 Termine)
 
 
06.Mai
17:30
KIT Campus Süd, Geb. 30.96, Raum 104, Straße am Forum 3
Dr. Andreas Schäfer
Unsere Umwelt befindet sich in konstantem Wandel. Jedoch merken wir es vor allem dann besonders, wenn sie sich abrupt in Folge von extremen Naturereignissen verändert. Was für die Natur normal ist, bedeutet für den Menschen den Ausnahmezustand. Wir betrachten gemeinsam wie aus der Interaktion zwischen Naturereignis und Mensch Katastrophen entstehen, welche Verwundbarkeiten sich für unsere Gesellschaft ergeben und wie wir sie womöglich reduzieren können.
Dabei schauen wir exemplarisch die Auswirkungen verschiedener Ereignisse an, insbesondere von Erdbeben, Tsunamis und den vielfältigen Veränderungen in Folge des Klimawandels und was dies für Hitze, Hochwasser und Dürren bedeutet. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Spannungsfeld aus Menschen, unserer Infrastruktur und den Naturereignissen.
 
Wöchentlich ab Dienstag, 06.05. 17.30 – 19 Uhr (6 Termine)
 


Dr. Andreas Schäfer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT. Er beschäftigt sich mit aktuellen Fragen der Risikoforschung insbesondere mit den langfristigen Auswirkungen von Naturkatastrophen, sowie deren akuten Analyse wenn sie sich ereignen.
Dr. Schäfer ist Mitgründer der Risklayer GmbH und arbeitet dort am Transfer des Risikowissens in die praktische Anwendung z.B. für Tourismus oder Land-wirtschaft. Darüber hinaus ist er ein regelmäßiger Gast auf verschiedenen Bühnen in ganz Deutschland bei Science Slams und anderen Formaten der Wissen-schaftskommunikation.
07.Mai
18:00
Pädagogische Hochschule, Gebäude 3, Raum 3.107
Prof. Dr. Christian Gleser
Die Geragogik ist eine noch relativ neue Teildisziplin der Bildungswissenschaften, die sich mit dem älter werdenden Menschen und seinen Bedürfnissen nach Bildungsinspirationen und aktiven Bildungsprozessen befasst. Ein wichtiger Schwerpunkt der Betrachtungen ist das Verstehen der Lebensphasen des älteren Menschen, um daraus Rückschlüsse für zukünftige Bildungsnotwendigkeiten und Bildungsmöglichkeiten bis in das hohe Alter ziehen zu können. Das Axiom 'Bildung ist über die gesamte Lebensspanne möglich' stellt dabei eine wichtige Leitlinie dar.
In der hier angebotenen Vortragsveranstaltung sollen grundlegende theoretische Annahmen und Themenbereiche der Geragogik vorgestellt werden. Dazu zählt auch die Rezeption ausgewählter wissenschaftlicher Schriften zur Geragogik, die von unterschiedlichen Expert/innen in den vergangenen ca. 15 Jahren veröffentlicht wurden. Dies soll Interessierte dazu anregen, weitere Ansätze und Vertiefungsmöglichkeiten zu finden.  
Erwähnung findet in der Veranstaltung zudem das Weiterbildungsstudienangebot der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, welches durch mehrere Zertifikate und einen Masterstudiengang Geragogik die Thematik aufgreift und für die berufliche und ehrenamtliche Praxis wichtige geragogische Kompetenzen vermittelt.
Prof. Dr. Christian Gleser (Jg. 1964), Studiengangleiter des Master Geragogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Grundschule. Stationen des wissenschaftlichen und beruflichen Werdegangs: Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Wuppertal, Wiss. Tätigkeiten an der Ruhr-Universität Bochum einschl. Promotion, der Universität Paderborn und seit 2010 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.
20.Mai
17:00
Ort: Badisches Staatstheater Karlsruhe, Neues Entrée
Natalie Widmer
Die romantische Oper „Eugen Onegin“ komponierte Peter Tschaikowski 1878 nach dem gleichnamigen Roman von Alexander Puschkin. Das Werk erzählt die tragische Geschichte einer verpassten Liebe zwischen der jungen, verträumten Tatjana und dem weltmännischen, scheinbar emotionslosen Dandy Onegin. Auch wenn sich ihre Lebenswege immer wieder kreuzen, finden sie doch nie zueinander. Denn als Onegin Tatjanas Liebe endlich erwidert, ist sie längst mit Fürst Gremin verheiratet … Im Kurs führt die Produktionsdramaturgin Natalie Widmer in die musikhistorischen Hintergründe und die Inszenierung des Werks ein. Ein gemeinsamer Probenbesuch bietet spannende Einblicke hinter die Kulissen.
 
Dienstag, 20.5. Einführung 17 – 18.30 Uhr, Probenbesuch 18.30 – 20 Uhr
21.Mai
16:00
Pädagogische Hochschule, Gebäude 1, Raum 1.002
Dr. Robin Lohmann
Was sind Erinnerungen (und was sind sie nicht?) – und vor allem, was geben sie uns im Hier und Jetzt? Erinnerungen sind keine starren Abbildungen der Vergangenheit, sondern enthalten persönlich wichtige Botschaften für unsere Gegenwart und Zukunft und können unser Leben enorm bereichern.
In dieser Veranstaltung lernen Teilnehmer die Sieben Geschenke der Erinnerung: Freude, Persönlicher Lebenssinn, Identität und Selbstverständnis, Bewältigungsstrategien, Begleitung bei Umbruch und Wandel, Entdeckung persönlicher Potenziale und Zukunftsorientierung kennen. Weiterhin bekommen sie durch kleine geführte Übungen die Möglichkeit, ihren eigenen Lebenserinnerungen auf die Spur zu kommen - und vielleicht auch etwas Neues für ihre Zukunft zu finden. Teilnehmer werden gebeten, Papier und Stift mitzubringen.
 
Frau Dr. Robin Lohmann, geb. 1962 in den USA, studierte Psychologie und Sozialanthropologie in den USA und Deutschland und promovierte an der Universität Kiel. Sie war tätig an verschiedenen Universitäten mit dem Forschungsschwerpunkt Biographie und Lebensrückblick und ist Autorin mehrerer wissenschaftlicher Publikationen zum Thema – unter anderem das Buch „Was gestern war, hilft mir für morgen“ (Kösel, 2013). Heute arbeitet sie an der PH Karlsruhe in den Fächern Englisch und Geragogik.
 

 
mehr…
alle